Kinderheim Rosengarten

Es zog uns nach langer Zeit mal wieder auf eine Lost Place Tour. Unser Ziel war ein seit über 15 Jahren verlassenes Kinderheim im Süden Hamburgs. Es wird im Internet einfach nur „Spukhaus“ genannt. Das könnte daran liegen, dass es mitten im Wald gelegen ist.

Warum hat man damals ein Kinderheim so weit abgelegen hinter Spargelfeldern im Wald gebaut?

Das Hauptgebäude wurde 1913 erbaut. Ich zeige euch hier heute die ersten Bilder. Bilder, die man in der Kateogrie „unheimlich“ zusammenfassen kann. Vor ein paar Jahren hat es hier gebrannt – ein Badezimmer ist, wie auch andere Räume, komplett ausgebrannt. Es stehen mit Ruß geschriebene okkulte Zeichen an der Wand – wirklich unheimlich! Die Inszenierung eines blutigen Ballkleides sowie die blutige Matraze in einem kleinen Raum, lassen die Gedanken kreisen – auch wenn natürlich klar ist, dass sich Personen ans Werk machten und mit roter Farbe spielten.


Was ist hier passiert?

Jetzt zeige ich, was mich an diesen verlassenen Orten immer wieder besonders beeindruckt:


Die Schnelligkeit, mit der sich die Natur ein verlassenes Areal zurückerobert.

Ich liebe Fenster …

Und leider muss hier auch noch diese Galerie zu der Tour folgen:

Die bloße Zerstörungswut von meinen Mitmenschen macht mich manchmal sprachlos. Einzig die Höhe der Schrauben in den Wänden für die Halterungen der Waschbecken lassen an diesem Ort erkennen, dass es sich um ein verlassenes Kinderheim handelt …

Ich sehe uns als Zeitzeugen.

5 Gedanken zu „Kinderheim Rosengarten“

  1. Moin. Heute war ich nun „endlich“ mal vor Ort. Die Wanderung von Harburg-Heimfeld zum Ort der Begierde zog sich hin. Ich mag es, durch Regionen zu gehen, die man sonst eher links oder rechts liegen lässt. Und zu sehen gibt es auch immer ungewöhnliches. Der Weg durch den Wald war dann von Irritationen geprägt, aber dank G.Maps kam ich dann doch ans Ziel, eher unverhofft als planmäßig. Aber egal, ich bin eh immer beeindruckt und dankbar, was man alles so zu sehen bekommt, wenn man unplanmäßig unterwegs ist. Dann stand ich vor der Ruine und war enttäuscht. Ich hatte mir das Objekt größer vorgestellt. Aus eingeplanten 2 bis 3 Stunden Aufenthalt wurde eine knappe Stunde. Leider mußte ich den Keller meiden, meine Lampe war zuhause geblieben. Meine Fotos sind kaum anders geworden. Gut, so viele Motive gibt es halt nicht und einige Bereiche/Wege sind wegen der maroden und durchbrochenen Böden nicht mehr begehbar. Der Rückweg durch den Wald war mir dann wieder eine Freude. Und irgendwann, als mein rechte Fuß keine Lust mehr zeigte, war auch die Bussfahrt wohltuend. Heute Abend nun, beim Versuch, etwas mehr über das „Horrorhaus“ zu erfahren, bin ich dann auf diese Seite gestoßen und sie ………………….. gefällt ! Aber weiter stöbern werde ich dann doch erst in den nächsten Tagen. Einen Gruß vom 14. März 2021 lasse ich dann aber doch noch da.
    Herzlich grüßend,
    Neydhart von Gmunden

    1. Hallo Neydhart,

      ich verwende übrigens seit neustem einen Garmin für Touren. Heute mal die erste Tour (kein Lost Place, aber ne kleine Wanderung) mit dem Garmin versucht und nachdem ich einiges zunächst falsch gemacht hatte, funktionierte das dann auch. Das Gute ist, dass man da nur die Koordinaten eingeben muss und dann kann man navigieren, ohne dass das Handy an Akku verliert.

      Wenn du magst könnte man auch mal gemeinsam losziehen …

      Liebe Grüße,
      Désirée

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