Beelitz-Heilstätten

Im Frühjar begann ich zu fotografieren. Schon davor hatten es mir Bilder von Lost-Places angetan. Damals jedoch nur als stummer Betrachter der Bilder anderer Leute!

Die Beelitzer-Heilstätten wollte ich schon immer mal besuchen. Die Bilder, die ich mir von anderen anschaute, haben mir teilweise Gänsehaut bereitet … ich wollte unbedingt selber die Atmosphäre dieses Ortes spüren!

Vor einigen Monaten habe ich dann einen Fotowalk im Internet gefunden. Als ich dies Mutti erzählte, da hat sie natürlich gleich die Initiative übernommen und sich mal „kundig“ gemacht.

Die Beelitzer-Heilstätten kann man nämlich auch ganz ohne teuren Fotowalk besuchen. Das ist natürlich sehr viel günstiger, hat aber auch einige Nachteile!

Ein großer Nachteil ist, dass man mit 30 Personen zusammen eine Führung erhält und sich offiziell nicht von der Gruppe entfernen darf …

*hüstel*

… also mich hat keiner bei der Tour vermisst. Kurze Zeit nach Beginn der Führung durch die Chirurgie habe ich erstmal nach rechts und links fotografiert. Ein paar Minuten später lief ich schon mit meinem falsch herum aufgesetzten Helm durch die Chirurgie. Ab und an habe ich mich bei der Gruppe blicken lassen 🙂 Aber erzählt das keinem …

Die „3 Gebäude Tour“ war dann weniger entspannt. Unser Guide war sehr darauf bedacht, dass sich keiner von der Gruppe löst und wir hatten ganz schön wenig Zeit. Daher hier nur ein paar Schnappschüsse der Ruine:

Die Besichtigung des Küchengebäudes war dann wieder etwas entspannter, da wir 5 Minuten Zeit für uns hatten. Wir sollten uns dann vor dem Gebäude treffen – ich war die Letzte und hatte bereits Angst, man würde mich im Gebäude vergessen!

In diesem Sinne! Ich werde die Beelitzer-Heilstätten definitiv nochmal besuchen, da das wilde Geknipse in einer Gruppe von geschichtlich Interessierten lediglich zu Schnappschüssen gereicht hat. Allerdings habe ich durch die Führer auch viel über die Hintergründe erfahren dürfen, so dass dieser Ort für mich nicht nur einfach ein Lost-Place ist. Dieser Ort hat bei mir Emotionen ausgelöst.

Diese würde ich gerne nochmal in aller Ruhe einfangen … nächstes Jahr!

2 Gedanken zu „Beelitz-Heilstätten“

  1. Ach . . . Beelitz. Lang, sehr lang ist es her.
    Damals, in der guten alten Zeit, bat man den Besitzer um Erlaubnis. Der verlangte mindestens 3 gute
    Bilder als Gegenleistung und damit war die Sache gebongt. Übernachtet hatte ich im Nachbarort Fich-
    tenwalde. An meinem ersten Tag wurde mein Besuch von einem „Mord“ im Pförtnerhaus überschat-
    tet. Bei einem Foto-Shooting, ein oder zwei Tage vorher, war Model ums Leben gekommen.
    Es herrschte große Aufregung in diesem verschlafenen Ort und „Beelitz“ war mal wieder in negativen
    Schlagzeilen. Man konnte da noch auf echte Geister treffen:
    https://www.fotocommunity.de/photo/geister-in-den-beelitz-heilsta-neydhart-von-gmunden/13811203
    Wie es heute ausschaut, 14 Jahre später, wer weiß. Vielleicht fahre ich mal wieder dort vorbei, wenn
    mich die Geister rufen, weil ich so nett zu ihnen war.
    Ahoi, Neydhart

  2. Komisch.
    Frauen wünschen sich Beachtung, also einen Kommentar, natürlich lobend und voller
    Bewunderung und zum Dank gibt es . . . . . . . . . . . nichts.
    Kurz: das war mein letzter Besuch und mein letzter Beitrag.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.