Villa Bahrenfeld

Heute ist mir erstmal ein Licht aufgegangen:

Wir waren heute endlich mal wieder auf Tour. Lang lang ist es her … viel zu lang. Ich solle mehr meinen Hobbies in der Freizeit nachgehen, sagte mir jemand vor kurzer Zeit. Solche Ratschläge nehme ich gerne an!

Auf dem Programm stand heute die verlassene Villa in Bahrenfeld. Laut Morgenpost wohl der bekannteste Lost Place in Hamburg.

Ein Eindruck vom Gebäude:

Ja und dann sind wir da natürlich rein in die Hütte 🙂 Natürlich – wie sollte es auch anders sein: ich fand einen Schuh … und wie ich so bin, steckte ich mir den in die Hosentasche und trug ihn durchs Haus 🙂 Aber er hat dann seinen Platz gefunden … von Sonnenstrahlen beschienen …

Laut dem Artikel der Morgenpost hat hier bis 2018 noch jemand gelebt – so sah das für uns nicht aus. Natürlich war auch schon wieder – wie so häufig – die Zerstörungswut meiner Mitmenschen nicht zu übersehen. Ich kann das immer nicht verstehen. Ich komme und verlasse den Ort genauso wie ich ihn vorgefunden habe (nur der Schuh steht jetzt woanders!) … ich mach nix kaputt, behandele den Ort mit Respekt und sehe mich als Zeitzeugin.

Aber auch einige friedvolle künstlerische Installation bot uns dieses Haus:

Und hier noch ein paar farblose Eindrücke vom heutigen Tag:

Heiligenhafen

Trotz Coroa kann man doch dem Umständen entsprechend schönen Urlaub machen 🙂 Eine Woche mit meiner Mutter an der Ostsee in einer Ferienwohnung und dabei sind dann auch noch ein paar tolle Bilder vom Strand entstanden:

Und am Abend dann noch ein paar Bilder mit dem Ausblick von unserer Dachterrasse. Kurz vor Midsommer ist das schon eine wunderschöne Stimmung gewesen!

Kinderheim Rosengarten

Es zog uns nach langer Zeit mal wieder auf eine Lost Place Tour. Unser Ziel war ein seit über 15 Jahren verlassenes Kinderheim im Süden Hamburgs. Es wird im Internet einfach nur „Spukhaus“ genannt. Das könnte daran liegen, dass es mitten im Wald gelegen ist.

Warum hat man damals ein Kinderheim so weit abgelegen hinter Spargelfeldern im Wald gebaut?

Das Hauptgebäude wurde 1913 erbaut. Ich zeige euch hier heute die ersten Bilder. Bilder, die man in der Kateogrie „unheimlich“ zusammenfassen kann. Vor ein paar Jahren hat es hier gebrannt – ein Badezimmer ist, wie auch andere Räume, komplett ausgebrannt. Es stehen mit Ruß geschriebene okkulte Zeichen an der Wand – wirklich unheimlich! Die Inszenierung eines blutigen Ballkleides sowie die blutige Matraze in einem kleinen Raum, lassen die Gedanken kreisen – auch wenn natürlich klar ist, dass sich Personen ans Werk machten und mit roter Farbe spielten.


Was ist hier passiert?

Jetzt zeige ich, was mich an diesen verlassenen Orten immer wieder besonders beeindruckt:


Die Schnelligkeit, mit der sich die Natur ein verlassenes Areal zurückerobert.

Ich liebe Fenster …

Und leider muss hier auch noch diese Galerie zu der Tour folgen:

Die bloße Zerstörungswut von meinen Mitmenschen macht mich manchmal sprachlos. Einzig die Höhe der Schrauben in den Wänden für die Halterungen der Waschbecken lassen an diesem Ort erkennen, dass es sich um ein verlassenes Kinderheim handelt …

Ich sehe uns als Zeitzeugen.

Mondgesichter

Was … ihr habt euch hier Abbildungen vom Mond vorgestellt? … Falsch! … Wir leben seit fast zwei Jahren mit unseren zwei Mondgesichtern Lilly und Sookie zusammen. Beide sind uns so sehr ans Herz gewachsen, auch wenn sie nach so langer Zeit immer noch gelegentlich nen absoluten Hau wech haben … aber wat solls? Wir sind ja auch nicht ganz normal.

Ja und dann modelte die Sookie für mich im Garten. Wie die mit ihrem Hintern vor meiner Kamera gewackelt hat – ich konnt nicht anders, als drauf halten … Nur Lilly … die wollte lieber Vögel jagen … egal, die krieg ich auch noch!

Mein vorzeitiges Erbe

Vor ein paar Monaten ist leider der Kater meiner Großeltern eingeschlafen. Mein Opi ist daraufhin sehr traurig gewesen, er hat sogar aufgehört zu essen. Er wollte mit seinen 87 Jahren gerne einen neuen Kater haben. Omi, die auch nicht viel jünger ist, war dagegen. Sie hätte so schon alle Mühe das Haus sauber zu halten und Was sie denn mit dem Kater machen würden, wenn einer von ihnen mal nicht mehr sei? … Bei dem Kater davor – Felix – habe ich meinen Großeltern bereits versprochen, dass der Kater nie ins Tierheim müsste. Wenn sie mal nicht mehr könnten, dann würde ich den Kater zu mir nehmen. Und daran erinnerte sich Opi. Wir telefonierten, ich bot ihm das nochmal an … zwei Tage später holte ich bereits meine Großeltern mit dem Auto ab und wir fuhren gemeinsam ins Tierheim Süderstraße, wo sich mein Opi einen neuen Kater aussuchte. Ernie … aber Ernie heißt heute auch Felix – das ist halt auch viel einfacher zu merken.

Warum ich das erzähle?

Ich wollte heute zum Putzen zu meinen Großeltern – Omi kommt nicht mehr mit dem Sauger oben in die Ecken. Vorher rief sie mich an und sagte:

„Opi hat entschieden, dass es keinen Streit um das Gewehr geben soll. Weil du so lieb warst und mit uns ins Tierheim gefahren bist und den Felix geholt hast, sollst du es bekommen!“

Welch grandiose Belohnung … ich habe also heute mein vorzeitiges Erbe abgeholt … mein neues Luftgewehr!