Kinderheim Rosengarten

Es zog uns nach langer Zeit mal wieder auf eine Lost Place Tour. Unser Ziel war ein seit über 15 Jahren verlassenes Kinderheim im Süden Hamburgs. Es wird im Internet einfach nur „Spukhaus“ genannt. Das könnte daran liegen, dass es mitten im Wald gelegen ist.

Warum hat man damals ein Kinderheim so weit abgelegen hinter Spargelfeldern im Wald gebaut?

Das Hauptgebäude wurde 1913 erbaut. Ich zeige euch hier heute die ersten Bilder. Bilder, die man in der Kateogrie „unheimlich“ zusammenfassen kann. Vor ein paar Jahren hat es hier gebrannt – ein Badezimmer ist, wie auch andere Räume, komplett ausgebrannt. Es stehen mit Ruß geschriebene okkulte Zeichen an der Wand – wirklich unheimlich! Die Inszenierung eines blutigen Ballkleides sowie die blutige Matraze in einem kleinen Raum, lassen die Gedanken kreisen – auch wenn natürlich klar ist, dass sich Personen ans Werk machten und mit roter Farbe spielten.


Was ist hier passiert?

Jetzt zeige ich, was mich an diesen verlassenen Orten immer wieder besonders beeindruckt:


Die Schnelligkeit, mit der sich die Natur ein verlassenes Areal zurückerobert.

Ich liebe Fenster …

Und leider muss hier auch noch diese Galerie zu der Tour folgen:

Die bloße Zerstörungswut von meinen Mitmenschen macht mich manchmal sprachlos. Einzig die Höhe der Schrauben in den Wänden für die Halterungen der Waschbecken lassen an diesem Ort erkennen, dass es sich um ein verlassenes Kinderheim handelt …

Ich sehe uns als Zeitzeugen.

Mondgesichter

Was … ihr habt euch hier Abbildungen vom Mond vorgestellt? … Falsch! … Wir leben seit fast zwei Jahren mit unseren zwei Mondgesichtern Lilly und Sookie zusammen. Beide sind uns so sehr ans Herz gewachsen, auch wenn sie nach so langer Zeit immer noch gelegentlich nen absoluten Hau wech haben … aber wat solls? Wir sind ja auch nicht ganz normal.

Ja und dann modelte die Sookie für mich im Garten. Wie die mit ihrem Hintern vor meiner Kamera gewackelt hat – ich konnt nicht anders, als drauf halten … Nur Lilly … die wollte lieber Vögel jagen … egal, die krieg ich auch noch!

Angelique – first shot ;-)

Meine liebe Angelique … ich freue mich, dass der dritte Anlauf mit uns beiden geklappt hat und dass ich dich am Sonntag hier bei mir begrüßen durfte!

Die drei Stunden mit dir waren für mich wunderbar – ich habe wieder eine Menge gelernt! Und ich würde gerne das Erlernte mit dir umsetzen … ich habe bei der Durchsicht der Bilder ganz viele tolle Ideen für ein nächstes Mal bekommen.

Ich hoffe dir gefallen die Bilder und du kommst mal wieder zu mir!

Anna Family Portrait

Seit Wochen schon wollte ich Fotos von Anna und ihrer Familie machen – leider kam uns immer etwas dazwischen! – Doch am 20. April 2019 war es dann soweit. Das Gute war, dass ich vorher den Portraitworkshop in der Fotoschule Blende 2 hatte – so wusste ich gleich, was man alles mit dem Reflektor anstellen kann 🙂

Mein Dank geht an Anna und natürlich an auch an Georg, dass sie sich so bereitwillig als Versuchskaninchen zur Verfügung gestellt haben.

Papierfabrik

Am Sonntag war es dann soweit:

Wir sind von Neustadt (Dosse) weiter zur Papierfabrik gefahren. Diese ist wirklich imposant gewesen. Die alte Papierfabrik steht seit 1990 still. Toll ist, dass noch eine ganze Produktionsstraße erhalten ist.

Auch in der oberen Etage sind noch viele Details enthalten, wie z.B. Overalls der Mitarbeiter.

Zuerst kam bei mir nicht so die Lust zum Fotografieren auf, weil ich in letzter Zeit einfach viele verlassene Orte gesehen habe und mich die „Totalaufnahmen“ irgendwie nicht gereizt haben. So entschloss ich mich dazu, mir mal eine Aufgabe für den Tag zu geben: Detailfotografie. Und ab da an hatte ich dann auch wieder meinen Flow 🙂

VEB Ogema

Bis 1990 produzierte das Unternehmen Pektine zur Herstellung von Marmeladen und vermarktete diese unter dem Namen „Pektina Haushaltspektin“.  Dann schlossen die Tore für immer, die Produktion wurde eingestellt.

Wir haben gestern diesem beeindruckenden Ort in kleiner Runde einen Besuch abgestattet. Den Zustand der Gebäude empfand ich als riskant – wie gut, dass ich über eine gute persönliche Schutzausrüstung verfüge. Es ist immer wieder beeindruckend was in 28 Jahren alles passieren kann … seht selber:

    

Ein paar schöne Details:

Das einzige Kaminzimmer in der Villa, welches noch begehbar ist:

Die „Kantine“ …

Vielen Dank an meine Urbex-Kollegen und natürlich an den „Waldschrat“, der uns mit geschichtlichen Hintergründen versorgt hat … es war ein wirklich toller und auch aufregender Tag!

Tattoo Hochzeit

Die liebe Nathalie und der liebe Kevin haben gestern geheiratet … es war ja anfangs gar nicht so sicher – also für uns wartende Gäste – ob es zur Trauung kommt … denn zum angesetzten Termin waren weder das Brautpaar noch die Trauzeugen anwesend! …

Aber dann hat ja alles in letzter Minute doch noch geklappt …

Leider ist irgendwie während der Hochzeit die Kofferraumklappe des Hochzeitsautos kaputt gegangen … (kein Plan, wie das passieren kann – das nagelneue Auto wartete mit offener Klappe auf uns, als wir aus dem Standesamt raus kamen) … da musste die Braut mal eben telefonieren 🙂

Nach dem Standesamt sind wir dann nochmal in den Park und ich habe ein paar Bilder gemacht …

… und ich hatte auch die Gelegenheit ein wenig mit Rauch rumzuspielen – das hat mir natürlich richtig viel Spaß gebracht!

Und natürlich gab es auch noch ne fette Party am Abend 🙂