Papierfabrik

Am Sonntag war es dann soweit:

Wir sind von Neustadt (Dosse) weiter zur Papierfabrik gefahren. Diese ist wirklich imposant gewesen. Die alte Papierfabrik steht seit 1990 still. Toll ist, dass noch eine ganze Produktionsstraße erhalten ist.

Auch in der oberen Etage sind noch viele Details enthalten, wie z.B. Overalls der Mitarbeiter.

Zuerst kam bei mir nicht so die Lust zum Fotografieren auf, weil ich in letzter Zeit einfach viele verlassene Orte gesehen habe und mich die „Totalaufnahmen“ irgendwie nicht gereizt haben. So entschloss ich mich dazu, mir mal eine Aufgabe für den Tag zu geben: Detailfotografie. Und ab da an hatte ich dann auch wieder meinen Flow 🙂

Wohnhaus – Neustadt (Dosse)

Am vergangenen Wochenende waren wir wieder unterwegs. Am Samstag sind wir bereits um die Mittagszeit aufgebrochen um nach Neustadt Dosse zu fahren, da wir dort am Sonntag dann eine Fotobase in einer alten Papierfabrik hatten.

Auf dem Weg nach Neustadt (Dosse) sind wir dann Nachmittags zufällig an diesem Prachtstück vorbeigekommen. Die Tür war offen 🙂 und so konnten wir uns hier ganz entspannt ein paar Minuten umsehen.

Es muss mal ein Mehrfamilienwohngebäude gewesen sein. Zeitungen unter der Tapete und weitere Anhaltspunkte lassen vermuten, dass es seit ca. 25 Jahren leer steht.

VEB Ogema

Bis 1990 produzierte das Unternehmen Pektine zur Herstellung von Marmeladen und vermarktete diese unter dem Namen „Pektina Haushaltspektin“.  Dann schlossen die Tore für immer, die Produktion wurde eingestellt.

Wir haben gestern diesem beeindruckenden Ort in kleiner Runde einen Besuch abgestattet. Den Zustand der Gebäude empfand ich als riskant – wie gut, dass ich über eine gute persönliche Schutzausrüstung verfüge. Es ist immer wieder beeindruckend was in 28 Jahren alles passieren kann … seht selber:

    

Ein paar schöne Details:

Das einzige Kaminzimmer in der Villa, welches noch begehbar ist:

Die „Kantine“ …

Vielen Dank an meine Urbex-Kollegen und natürlich an den „Waldschrat“, der uns mit geschichtlichen Hintergründen versorgt hat … es war ein wirklich toller und auch aufregender Tag!

Ostgarage

Am Wochenende verschlug es mich in das beschauliche Lübben. Endlich nach langer Zeit einen Freund besuchen und dann auch noch auf einen Geburtstag eingeladen werden! Danke Marcus – Danke Volker, für den schönen Abend mit euch!

Schon bei der Parkplatzsuche fielen mir die vielen heruntergekommenen Garagen auf. Als ich dann später auf der Holzbank beim ersten Bierchen saß, da hatte ich richtig Hummeln im Arsch.

Das sah ich:

Und das habe ich daraus gemacht:

Nachdem der eine oder andere Ostdeutsche dann dachte, ich sei eine Journalistin und sie würden jetzt ins Fernsehen kommen, habe ich noch die Erlaubnis bekommen mal eine Garagentür von Innen ablichten zu dürfen. Vielen Dank an das unbekannte Geburtstagskind! (Selbstverständlich klärte ich das Missverständnis auf!)